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Wittenbacher Betriebe öffnen ihre Türen der Stiftung Kronbühl

Die Osterferien sind vorbei, der Sommer steht vor der Tür und der Endspurt bis zum Schuljahresende hat begonnen. In dieser Zeit bekommt der Schulalltag für die Kinder der Stiftung Kronbühl durch Lager oder Projektwochen neuen Wind. Der Verbund zweier Klassen von insgesamt zwölf Schülerinnen und Schülern erlebte dieses Jahr Projekttage der besonderen Art. Passend zum Jahresziel der Stiftung, dem Normalisierungsprinzip, machten sich die Schülerinnen und Schüler auf den Weg zur Erkundung der Nachbarschaft und näheren Umgebung Wittenbachs. So sollten sie einen Teil dessen erfahren, was neben ihrem regulären Schulalltag noch alles in ihrer Umgebung geschieht, und dass das Leben hinter dem Stiftungsareal weiter geht. Hierzu war die Kooperation einiger Wittenbacher Einrichtungen und Unternehmen gefragt, welche uns gerne willkommen hiessen und ihre Türen für die Stiftung Kornbühl wie selbstverständlich öffneten.

Den Auftakt machte der Besuch bei der Metallbaufirma Hautle. Dort durften die Kinder und Jugendlichen staunen, wie mit vielen verschiedenen Geräten Metall bearbeitet wurde bis die Funken flogen. Der Höhepunkt des Besuchs war das laut bejubelte Wettrennen von Naasir in seinem elektrischen Rollstuhl gegen Rafael auf dem Gabelstapler. Auch das Beisammensein mit den Mitarbeitern der Schreinerei Grüter und Moretto bei einem gemeinsamen Znüni und die Begehung der nach frisch gesägtem Holz duftenden Werkstatt bereitete grosse Freude.

Nicht weniger eindrucksvoll war der Besuch in der Käserei Rohrenmoos und der Backstube der Bäckerei Gätzi. Ausgestattet mit Schutzhauben erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Produktionsbereiche. Die verschiedenen Gerüche, die variierenden Raumtemperaturen und die abschliessende Verköstigung waren für die Kinder und Jugendlichen ein eindrucksvolles und auf verschiedenen Sinnesebenen wahrnehmbares Erlebnis.

Bei herrlichem Wetter erforschten die zwei Klassen ausserdem den Wildpark Peter und Paul und genossen unter zuvorkommender Bewirtung ein Mittagessen im Restaurant. Auch die Ludothek in Wittenbach öffnete exklusiv für uns einen ganzen Vormittag ihre Türen. Die erstaunliche Vielfalt an Spielen liess so manches Herz höherschlagen.

Der Besuch bei der ansässigen Feuerwehr und das hautnahe Miterleben einer Feuerwehrübung bildete den krönenden Abschluss einer erlebnisreichen Projektzeit.

An dieser Stelle soll ein grosser Dank an alle mitwirkenden Betriebe und Einrichtungen gerichtet werden! Sie scheuten keinen Aufwand, uns einen Einblick in ihre Welt zu gewähren und ermöglichten durch ihre offene und herzliche Art einmalige Begegnungen und Erfahrungen für unsere Schülerinnen und Schüler.


Text und Bild: Anna Barth, Schulassistentin Klasse 9





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