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Wandertag zur Karthause Ittingen

Vergangenen Samstag besammelte sich der Chor mit Partnern und Gastsänger/-innen am Bahnhof Wittenbach zum gemeinsamen Wandertag zur Karthause Ittingen. 


Über Romanshorn und Weinfelden fuhren wir nach Frauenfeld, wo wir im Restaurant Blumenstein zu Kaffee und Gipfel erwartet wurden. Hatte es am Bodensee und in der Thurgauer Ebene noch starken Nebel, so klarte der Himmel über Frauenfeld auf und die Sonne zeigte sich wärmend. Nun war ein leichter Fussmarsch angesagt. Raus aus Frauenfeld, durch die Ebene hinaus entlang der Murg, dann über eine Thurbrücke und hinauf zur Karthause. Es folgte ein gutes Mittagessen im Restaurant Mühle. 


2017: Die Stiftung Karthause Ittingen feierte an diesem Samstag ihr 40-Jahre-Jubiläum. Anfang Nachmittag fanden die äusserst interessanten Führungen durch die Anlagen in zwei Gruppen statt. Wir erfuhren einiges aus der wechselvollen Geschichte dieses Karthäuserklosters. 1848 wurde das Kloster säkularisiert. Danach war es bis 1977 im Privatbesitz einer Familie Fehr. Es folgte die Überführung in die Stiftung Karthause Ittingen. 1983, nach umfangreichen Renovations- und Umbauarbeiten ist hier ein lebendiges Kultur- und Seminarzentrum entstanden, paritätisch eingeweiht mit evang. und kath. Vertretern. Die Kirche wird so auch heute noch paritätisch benutzt. Hier sang der Chor das «Ave Verum». 


Auch als landwirtschaftliches Unternehmen mit Hofladen, handwerklicher Ausbildungsstätte für Behinderte, mit Restaurants und Hotelbetrieb, mit wechselnden Ausstellungen in der Galerie leuchtet die Stiftung der Karthause Ittingen weit in die Region hinaus. – Mit Postauto und Bahn wurde dann die Rückreise bewerkstelligt. Ein grosser Dank gebührt Beatrice Schmid vom Vorstand für die exzellente Organisation.


Text und Bild: Niklaus Fürer

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