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Unser Haus und der Klimawandel

Die Einladung der SP zu einem Abend über die energetische Sanierung von Häusern stiess auf grosses Interesse. Rechtsanwältin und Kantonsrätin Bettina Surber gab zu Beginn einen kurzen Überblick über die politischen Rahmenbedingungen und ihre Auswirkung auf die Gemeinde. Sie erläuterte den Stand der Diskussion auf Bundesebene zum CO2-Gesetz. Auf kantonaler Ebene wird in der Februarsession das Energiegesetz beraten. Seitens SP will man weg von den fossilen Heizungen. Um damit verbundene Härten zu vermeiden braucht es mehr Fördergelder. Philipp Egger, Geschäftsleiter der Energieagentur St. Gallen, sprach zum Thema «Erneuerbare Energien in meinem Haus – von Fördergeldern profitieren». Um den CO2-Ausstoss zu senken sind Gebäudesanierungen ein wichtiger Bestandteil. Im Rahmen der Kampagne «erneuerbar heizen» hat der Kanton zusätzliche Fördermittel von 10 Mio. Franken zum Ersatz fossiler Heizungen beschlossen. Diese Kampagne enthält eine kostenlose Impulsberatung für ein CO2-neutrales Heizungssystem. Die Energieagentur St. Gallen unterstützt die Hausbesitzenden mit einer Liste von Fachleuten, die eine umfassende und weitgehend finanzierte Beratung anbieten. Weiter startet die Energieagentur eine Kampagne zur Förderung von Photovoltaikanlagen in unserer Region. Conny Lutz, Finanzplanerin und Kantonsratskandidatin, zeigte in einer übersichtlichen Präsentation Finanzierungsmöglichkeiten auf. Entgegen der allgemeinen Meinung wies sie in ihrem Referat darauf hin, dass eine Aufstockung der Hypothek auch im Pensionsalter möglich ist. Im gut gefüllten Werkhofsaal entstand im Anschluss an die Referate und in den Gesprächen beim Apéro eine lebhafte Diskussion über Schwierigkeiten und Chancen.

Text: SP Wittenbach-Häggenschwil-Muolen


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