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Maibummel zum Strussehus in Mörschwil

Am vergangenen Donnerstag war der Gewerbeverein Wittenbach-Häggenschwil mit zahlreichen Mitgliedern bei Cornel und Regula Eberle auf der Straussenfarm in Mörschwil zu Gast. 

Der frühe Abend war mild und wunderschön, so wurde der Apéro im Freien eingenommen. Nach einer kurzen Begrüssungsansprache durch die Gewerbevereinspräsidentin Heidi Riklin, hielt Cornel Eberle einen interessanten Vortrag über seinen innovativen Hof. Seit 1994 werden auf dem Hof auch exotische Straussenvögel gezüchtet. Mittlerweile ist die Straussenfarm in Mörschwil die grösste Straussenzucht in der Schweiz. Cornel Eberle hat im Verlauf der Jahre viel wertvolle Erfahrungen und ein grosses Wissen rund um das grosse Federvieh gesammelt, welches er mit Enthusiasmus an uns weitergibt. 

Auch traditionelle Tierarten wie Kälber, Rinder, Schafe und Truten haben hier ihr Zuhause. Alle werden sie in hellen, tiergerechten Stallungen aufgezogen und erhalten regelmässigen Auslauf. Cornel Eberle ist es wichtig, den Tieren respektvoll zu begegnen und ihnen eine artgerechte Aufzucht zukommen zu lassen. Dazu gehört auch, dass die Tiere ohne Transportstress, direkt vor Ort geschlachtet und so komplett wie möglich verwertet werden. Vieles was nicht mehr auf den Teller der Menschen soll, kann noch gut als Hundefutter verwendet werden, welches auch direkt ab Hof bezogen wird. Dieser neuere Absatzzweig erfreut sich immer grösserer Beliebtheit. 

Ebenfalls eine neuere Idee von Cornel Eberle ist das Verwerten der Straussenhaut, sprich Straussenleder. Auch hier leistet er Pionierarbeit mit guter Aussicht auf Erfolg. Das Straussenleder ist genoppt und geniesst eine wachsende Beliebtheit bei Designern von Handtaschen. Möglichst alles von einem getöteten Tier verwenden ist doch ein ganz anderer Ansatz, als Tiere nur für Taschen oder Filets zu züchten und den Rest wegzuschmeissen. 

Der Konsument ist heute viel bewusster als auch schon und bevorzugt in den meisten Fällen ein qualitativ hochstehendes Produkt aus artgerechter Tierhaltung. Dass die Kosten für ein solches Produkt höher ausfallen, versteht sich von selbst und kann nachvollzogen werden. 

Nach einer ausführlichen Besichtigung der Tiere auf der Weide und in ihren Stallungen fanden sich alle Gewerbeverein-Mitglieder im «Partyraum» ein, welcher regelmässig für  Hochzeiten oder sonstige Anlässe gebucht wird. Cornel Eberle grillierte auf einem riesen «Smoker» diverse feine Fleischspezialitäten aus seinem Sortiment. Salate, Saucen und feines Brot rundeten das Buffet ab. 

Der Vorstand des Gewerbevereins Wittenbach-Häggenschwil sieht ein Mal mehr auf einen gelungenen Anlass zurück und freut sich immer wieder über die grosse Anteilnahme und das Engagement seiner Mitglieder.


Text: Petra Fürer; Bilder: Alexander Fürer

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