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Gedanken zu «Gedanken am Morgen»

Am Mittwoch, 2. September 2020 fand wieder «Gedanken am Morgen» statt, diesmal coronabedingt in der Kirche, nur das anschliessende Beisammensein im KIZ. Als Referentin hat Monika Hutter wieder Frau Maya Hauri Thoma gewinnen können, die schon vor einem Jahr unser Gast war. Ihr Thema lautete: Pleiten, Pech und Pannen.


Pech kann Jede/r von uns einmal haben, Pannen können jeden Tag passieren, auch kann man unbeabsichtigt in das berühmte Fettnäpfchen treten. Die Frage ist: wie damit umgehen? Das hängt zum einen natürlich von der Situation ab, aber auch von der Person, der es widerfährt: ist es ihr peinlich, schämt sie sich oder kann sie darüber lachen? Mit zeitlichem Abstand betrachtet, war die Sache oft gar nicht so schlimm.


Frau Hauri zeigte einige Persönlichkeitstypen auf, so die «Kritikerin», die alles kommentiert; die «Antreiberin», die perfekt und stark sein will; die «Harmoniesüchtige», die keine Misstöne verträgt; die «Katastrophenfrau», die sich schlimme Sorgen macht; die «Vermeiderin», die vieles vor sich herschiebt...


Wie das, was uns widerfährt, uns trifft oder verändert, hängt weitgehend mit unserem Selbstbild zusammen. Durch Elternhaus und Schule ist unser Verhalten geprägt, und wir reagieren auf Fehler oder gar Scheitern sehr unterschiedlich. In jedem Fall können wir daraus lernen, denn Fehler machen uns schlauer, kreativer, belastbarer, menschlicher, mutiger. Ich kann sie korrigieren, den Schaden begrenzen, besonders wenn andere involviert sind, sie vor allem zugeben und mich – wichtig – entschuldigen.


Text: Ingrid Köthe

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