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Gedanken zu «Gedanken am Morgen»

Am Mittwoch, 10. Mai 2017, fand im Evang. Kirchenzentrum Vogelherd wieder «Gedanken am Morgen» statt, diesmal zum Thema «Wenn das Leben schmerzt». Referentin war Frau Barbara Abegglen, Primarlehrerin und Seelsorgerin aus Frauenfeld, und von Monika Hutter herzlich willkommen geheissen. 


Nach einer Definition von Schmerz (physischem und seelischem), schmerzlichen Geschehnissen in ihrem eigenen Leben sowie anhand einer Geschichte, verstand Frau Abegglen es sehr gut darzustellen, wie man mit Schmerz umgehen kann.


Wir können in unserem Leben Schmerzen nicht verhindern; auch ist das Schmerzempfinden bei den einzelnen Menschen sehr unterschiedlich. Gerade bei Krankheit und Tod fragt man oft: «Warum?» oder «Warum gerade ich?» Vielleicht kann ich vom Geist her dem Leiden etwas Gutes abtrotzen, meinem Leben einen neuen Sinn geben.


Indem ich mit Menschen vergleiche, denen es noch schlechter geht, kann ich sogar Dankbarkeit empfinden, habe auch mehr Verständnis für die Schmerzen Anderer. Verletzungen oder Kränkungen, die mir zugefügt worden sind, kann ich leichter verzeihen. Auch ist es hilfreich, Vorbilder zu haben, die mein Leid relativieren.


Und schliesslich kann ich mir selbst etwas Gutes tun, indem ich mich «tröste» mit Dingen, die mir Freude machen: sich einen Wunsch erfüllen, ein neues Hobby beginnen, wenn das alte nicht mehr möglich ist. Anderen etwas Liebes tun, gibt mir ebenfalls ein gutes Gefühl. 

Auch unser seelisches Verhalten kann sich ändern, indem wir die Wahl haben zwischen alten Verhaltensmustern oder bewusst gewählten, neuen Wegen. Dabei dürfen wir auf Gottes Verheissung in Matth. 28,20 bauen: «Ich bin bei dir alle Tage ... ».Die Teilnehmerinnen nahmen wertvolle Gedanken mit nach Hause.


Text: Ingrid Köthe

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