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Erziehung zur Selbstverantwortung

Die Arbeit von Lehrpersonen heutzutage ist vielfältig. Durch die Veränderungen in der sozialen Gesellschaft und der Medienlandschaft ist ein angepasstes Pflichtenheft in unserem Berufsbild erforderlich, das Aufgaben an die Lehrerschaft delegiert, welche die Eltern geeignet in ihrer wertvollen Arbeit als Erziehende unterstützen.


So wird an unserer Schule erhöhten Wert auf die Sensibilisierung der Jugendlichen in Bezug auf die Abfallproblematik gelegt. Damit dies nicht nur in der Theorie geschieht, müssen unsere Schützlinge gleich selber Hand anlegen.


Ein- bis zweimal pro Jahr hat jede Klasse die Aufgabe, während zweier Wochen für Ordnung sowohl im Schulhaus, als auch in der Umgebung zu sorgen. 


Es fallen folgende Aufgaben an:

  • jeden Tag im Aufenthalts- und Arbeitsraum die Tische reinigen  und die Abfalleimer leeren
  • mindestens einmal pro Woche im Schulhaus fetzeln
  • mindestens einmal pro Woche rund um die in fünf Sektoren eingeteilte Umgebung des Schulhauses fetzeln


Diese Aktionen ersetzen selbstverständlich eine professionelle Reinigung durch unsere Reinigungsfirma Märkli und unsere Hauswarte Herr Egger und Herr Frei keineswegs! Wir erhoffen uns davon aber einen überlegteren Umgang mit Abfall und ein jederzeit sauberes Schulhaus.


 «Wir finden, dass die Schulhausordnung allen Schülerinnen und Schülern gut tut, da man so darauf schaut, dass man selber weniger Abfall herumliegen lässt. So ist immer alles aufgeräumt und einigermassen ordentlich. Der Nachteil der Arbeit ist, dass man manchmal auch eklige Dinge, wie glitschige Bananenschalen und Zigarettenstummel auflesen muss», Juleta und Abiramy.


Text und Bilder: Jacqueline Jaenke

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