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Dorfstrasse-Begehung vom 16. September 2017 anlässlich des Tags des Denkmals

Die Sonne lächelte und der Weg führte vom Schloss als «Eingangsportal» über 9 Halte- und Blickpunkte bis zum Ende der Dorfstrasse, wo sie prominent in die Kantons-strasse Richtung Konstanz mündet. An jedem Haltepunkt gab es kleine Geschichten und Anekdoten, die durch Anwohner und alte Wittenbacher mit sehr amüsanten und bildhaften Beschreibungen ergänzt wurden.


Beim Blickpunkt St. Ulrichskirche las Margit Hug-Huber aus dem Buch «Frauenwandel» atmosphärische Schilderungen aus ihrer Zeit als Schülerin. Über die Schulhäuser referierte der Architekt und Historiker Laurenz Hungerbühler sehr anschaulich und fundiert. 


Auf dem Weg zur letzten Station, der ehemaligen Poststelle, liegt eine kleine Kuriosität in
Form einer Jugendstilvilla, der erste Raiffeisenbankbau der Schweiz. Über die Poststelle erzählte, Anton Lorenz, mittlerweile 94-jährig und Sohn des damaligen Poststellenbeamten. Er liess ein lebendiges Bild über die Bedeutung dieser Instanz zu jener Zeit entstehen. Neben der ehemaligen Poststelle liegt die Bäckerei Gätzi. In früheren Zeiten wurde von hier aus mit der Kutsche Brot geliefert. 


Auf dem Weg zum kleinen Apéro mit lüpfiger Volksmusik veranschaulicht Claus Peter Taeterow, Architekt und Raumplaner, warum die Dorfstrasse diese angenehme und besondere Atmosphäre vermittelt und erläutert die entstehenden Blickachsen und deren Bedeutung aus raumplanerischer Sicht.


Text und Bild: CP Taeterow

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