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Aus der Bürgerversammlung

Im grossen Saal der Aula mit viel Abstand und mit Grossaufwand bei der Eintrittskontrolle ging es sehr speditiv in die Bürgerversammlung. So eröffnete Oliver Gröble die Budgetpunkte nach den ordentlich traktandierten Themen im gleichen Masse und führte zügig durch den Abend. Alle Traktanden wurden von den gerade mal 75 Stimmberechtigten interessiert behandelt und verabschiedet. 

Die Ausführung der Redaktion beschränkt sich auf das Thema, Gemeindepuls. Denn bereits nach der Vorstellung des «Allgemeinen Haushaltes» ging es in der Diskussionsrunde quer durch den Saal. Ein erster Bürger ergriff das Wort, ob die Preisreduktion auf Grund der Ausschreibung auch den Vereinen zugutekomme? Sie hatten viel publizieren dürfen und er hoffe, das bleibe erhalten. Sie seien mit Maxsolution sehr zufrieden gewesen und wünschen sich dies nun von Cavelti im gleichen Rahmen. Gemeindepräsident Gröble bemerkte dazu, dass es im Rahmen dieser neuen Ausschreibung eine Lösung geben werde. Man sei ebenfalls sehr zufrieden gewesen und habe jetzt einfach eine neue Lösung die günstiger ist. Daraufhin meldete sich SVP Präsident Markus Brunner und bezog die Aufrechnung mit ein (Publikationskosten Fr. 95’000.– plus Portokosten Fr. 60’000.– abzüglich Fr. 35’000.– der beteiligten Oberstufenschulgemeinde, Schule für Musik und Kirchgemeinden). «Neu kommen in der Aufrechnung Fr. 120’000.– zusammen, welche exakt dem aktuellen Betrag von Fr. 120’000.–vom laufenden Geschäftsjahr entsprechen», stellte er fest. Weiter fragte er, ob es sinnvoll sei, dass das Gemeindeblatt neu nur noch in Wittenbach erscheinen soll? Denn, wenn es jetzt weniger koste, der Preis aber gleich und die Verbreitung nur in Wittenbach sei, bekomme man ja effektiv weniger als bisher? Oliver Gröble argumentierte danach um die neue Farbigkeit. Das andere tue nichts zur Sache. Es sei so ausgeschrieben gewesen und man habe es so machen müssen. Alles sei gemäss Ausschreibung und der Entscheid sei Gegenstand eines hängigen Verfahrens am Verwaltungsgericht. Brunner fragte weiter, wie die Portokosten neu so massiv ansteigen können? Gröble erklärte, dass Maxsolution das Porto seit 2016 zur Hälfte übernommen habe. Daraufhin fragte eine Bürgerin, warum man einen Lieferanten fünf Jahre das Budget aufbessern lasse und dann, wenn man im Ausgleich profitiere, werde dieser abgestraft. Der Gemeindepräsident konterte, dass dies eine Abmachung gewesen sei und dass alles rechtens ist. Man müsse dies jetzt wieder korrigieren und selbst tragen. Darum ist die Ausschreibung gemacht worden. Ein weiteres Votum für die angestammte Maxsolution und den aktuellen Gemeindepuls war, dass man den Druck nicht farbig machen müsse, kam von einer weiteren Mitbürgerin aus dem Saal. Sie brachte auf den Punkt, dass schwarz weiss genüge und aus Sicht des Umweltschutz das Papier so oder so im Altpapier lande. Zwei weitere Voten stimmten ihr zu. Peter Lorenz unterstützte die Vorgänger und wollte eine Abstimmung um den Erhalt des aktuellen Gemeindepulses. Das wiederum verneinte Gemeindepräsident Gröble mit dem Verweis auf das laufende Verfahren. Dann kam nochmals das Thema auf die fehlende Verbreitung in den umliegenden Gemeinden. Oliver Gröble erläuterte, dass dies noch Sache der kommenden Vertragsverhandlung mit Cavelti sei. Es sei noch nicht klar wie man das ausgestalte.  

Sodann schwenkte das Thema auf die nächsten Punkte und endete folglich in der Abstimmung. Schlussendlich wird man erst in Zukunft erfahren, wie Wittenbach informieren wird. Bis dahin bleiben wir am Ball. 


Text: Alexander Fürer

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