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17. September: Bettag hochaktuell

Gemäss Wikipedia reichen die Wurzeln zum eidgenössischen Bettag  bis ins 16. Jahrhundert zurück. Und 1797 wurde der Bettag erstmals in allen damaligen katholischen und reformierten Kantonen gemeinsam begangen. 1832 schliesslich setzte die Tagsatzung als Termin den dritten Sonntag im September fest. Der Feiertage ist staatspolitisch begründet: Es sollte in der konfessionell stark zersplitterten und teilweise auch zerstrittenen Schweiz der Respekt und die Achtung vor der jeweils andern Konfession gefördert werden. Heutzutage sind konfessionelle Streitereien gottlob Geschichte. Dafür steht aktuell vielmehr das interreligiöse Zusammenleben im Vordergrund, sozusagen die Herausforderung für unser Jahrhundert.


Projekt: «sichtBar: Wittenbach zeigt seine Gesichter»

Im Rahmen dieses Projektes wurde der ökumenische Bettags-Gottesdienst in St. Konrad mit Texten von Fatlume, einer jungen Muslima bereichert, Tahir, ein Flüchtling aus Afghanistan sang ein bittendes Gebet aus seiner Heimat und Alejandra von den Philippinen gab zwei religiöse Lieder zum Besten. Der Gottesdienst kreiste um das jesuanische Gleichnis vom Festmahl, das auch gleich eins zu eins in Szene gesetzt wurde.


Folgerichtig also, dass anschliessend zum Gottesdienst gleich zu einem Festmahl eingeladen wurde: Ein internationales Mittagessen wurde serviert, zubereitet von Azimi, dem Koch vom Solidaritätshaus in St. Gallen. Zusammen mit seiner Frau kreierte er in vielstündiger Arbeit ein wunderbares Menu in drei Gängen für über 60 Gäste.


Text und Bild: Christian Leutenegger

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