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Zwei Spiele und den Trainer verloren

Damen 1. Liga


Nach einem missglückten Saisonstart befand sich das
1. Damenteam des VBC Wittenbach nach vier Spielen auf dem vorletzten Tabellenrang. Mit den beiden Spielen gegen die direkten Tabellennachbarn wollten wir uns endlich beweisen und nahmen uns viel vor. Dies konnten wir im 1. Satz gegen Andwil-Arnegg auch direkt umsetzen und starteten fulminant bis zum 23:9. Vor allem Daniela B. überzeugte auf der Aussenposition mit platzierten Angriffsschlägen. Doch bereits gegen Ende des ersten Durchganges brach das Team ein und baute den Gegner zunehmend mit Eigenfehlern auf. Mit 25:16 konnten wir den Satz noch gewinnen, gleichzeitig wurde aber auch die Kehrtwende eingeläutet. In den folgenden Sätzen lief nicht mehr viel zusammen und die Partie wurde von Andwil-Arnegg bestimmt und gewonnen. Wir verloren das wichtige Spiel und gleichzeitig unseren Trainer Swen Mallschützke. Dieser zog nach dem Spiel einen Schlussstrich unter unsere Zusammenarbeit. Seine Reaktion war absehbar und eine Konsequenz aus längerfristigen Problemen. Die Chemie passte leider nicht mehr zusammen. Wir danken ihm trotzdem für seinen grossen Einsatz. 


So machten wir uns am Samstag ohne Trainer auf den Weg nach Zürich und das Coaching wurde von Corinne R. übernommen. Damit sie den Gegner zuerst von aussen beobachten konnte, wurde Jasmin K. ins kalte Wasser geworfen und auf der ihr ungewohnten Diagonalposition eingesetzt. Dies hatte wiederum einige Änderungen in der Annahmesituation zur Folge. Alle zeigten, dass wir als Team sehr flexibel sind und uns schnell auf neue Situationen einlassen können, trotzdem fanden wir noch nicht richtig ins Spiel.  Erst ab dem dritten Satz fand man in gewohnter Aufstellung den Tritt und den Spass am Volleyball. Die Stimmung wurde zunehmend besser. Gina K. und Fabia K. überzeugten mit ihren Services, Jeannine M. blockte was das Zeug hielt und Daniela P. verzauberte mit ihren Kurzangriffen. Endlich war das Duell des Tabellenendes lanciert und die Spannung stieg. Mit den gewonnenen Sätzen 3 und 4 sicherten wir uns bereits einen Punkt und starteten motiviert in den fünften Durchgang. Von Beginn an hinkten wir dort aber den Zürcherinnen zwei Punkte hinterher und vermochten diese nicht aufzuholen. Mit 13:15 mussten wir uns geschlagen geben. 


Nun heisst es positiv vorwärtsschauen, uns neu zu organisieren, eine/e TrainerIn zu suchen und bereits am nächsten Doppelwochenende wieder auf Punktejagd zu gehen. 


Text: Corinne Regli-Schaer, Bilder: Sarah Bichler 

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