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Wahlempfehlung für Norbert Näf und Georges Gladig

Mit Georges Gladig und Norbert Näf präsentiert die Wittenbacher Findungskommission aus Vertretern der vier Ortsparteien von SP, SVP, CVP und FDP ein Zweierticket für die Nachfolge des per Ende 2018 zurücktretenden Gemeindepräsidenten Fredi Widmer. Die Ersatzwahl findet am 23. September statt.


In insgesamt sieben Sitzungen hat sich die achtköpfige Kommission in den vergangenen Wochen intensiv mit der Ersatzwahl für das Wittenbacher Gemeindepräsidium befasst. So wurden ein Stellenprofil entworfen, Dossiers geprüft, Gespräche mit Bewerbern geführt und anhand eines zu Beginn festgelegten Bewertungsrasters eine erste Selektion vorgenommen. Die Vertreterinnen und Vertreter der Ortsparteien hatten sich vorgenommen, der Bevölkerung eine Auswahl an fähigen Persönlichkeiten zu unterbreiten, die aufgrund ihrer Qualifikation in der Lage sind, die anspruchsvolle Führungsaufgabe an der Spitze der Gemeinde zu erfüllen. Mit Norbert Näf und Georges Gladig konnte dieses Idealziel erreicht werden. Beide designierten Kandidaten verfügen aufgrund ihrer beruflichen und politischen Erfahrung über das nötige Rüstzeug, um Wittenbach neue Impulse zu geben und strategische Entwicklungen in der Gemeinde anzustossen.


Georges Gladig: Sportlich, dynamisch, begeisterungsfähig, 

Georges Gladig näher vorzustellen, erübrigt sich: Der 61-jährige Vater zweier erwachsener Söhne wohnt mit seiner Frau seit den 1980er-Jahren in Wittenbach. Nach der Matura absolvierte er ein Studium an der ETH Zürich zum Turn- und Sportlehrer. Fast zwei Jahrzehnte wirkte er als Sportlehrer an der HSG, daneben auch Handballtrainer beim SV Fides. Nach einem Nachdiplomstudium an der ETH Zürich in Betriebswirtschaftslehre wechselte Gladig in die Finanzbranche. Derzeit arbeitet er als Spezialist für Finanz- und Pensionsplanung bei einem grossen Schweizer Versicherungskonzern. Seit 2013 ist der FDP-Mann Schulratspräsident der regionalen Oberstufenschulgemeinde Grünau. Gladig kandidierte bereits im Jahr 2011 für das Gemeindepräsidium, unterlag nach einem engagiert geführten Wahlkampf aber gegen Fredi Widmer. Seiner Begeisterung für das Amt tat dies offenkundig keinen Abbruch. Gladig legte der Findungskommission glaubhaft dar, dass er hoch motiviert ist, sich an der Spitze der Gemeinde für Wittenbach einzusetzen. In seiner Freizeit amtet er als Verbandspräsident der Swiss Baseball and Softball Federation.


Norbert Näf: Erfahren, vermittelnd, analytisch – Der 50-jährige Norbert Näf hat eine klassische Verwaltungslaufbahn absolviert und verfügt bereits über langjährige Erfahrung als Gemeindepräsident. Als auswärtiger Herausforderer trat er Mitte der 2000er-Jahre in Heiden gegen einen amtierenden Gemeinderat an – und gewann. Die Leistungsbilanz seiner zehnjährigen Amtszeit im Appenzeller Vorderland liest sich beachtlich. Heiden gilt heute zweifellos als Zentrumsgemeinde der Region. Industrie und Wirtschaft prosperieren, der Ort verzeichnet zahlreiche Neuzuzüger, seitens der Gemeinde wurde vorausschauend in die Infrastruktur und die Schulen investiert. Mit Georges Gladig verbindet ihn die Erfahrung einer verlorenen Majorzwahl: Als CVP-Mitglied und Fraktionspräsident im Ausserrhoder Kantonsrat ist es ihm 2015 trotz eines guten Wahlkampfs nicht gelungen, in die Regierung einzuziehen. Näf trat in der Folge als Gemeindepräsident zurück und wechselte als Gemeindeschreiber nach Untereggen, wo er auch heute noch amtet. Nach einer dreijährigen «schöpferischen Pause» sieht sich Norbert Näf nun bereit für eine neue Herausforderung. Das ist der Grund, weshalb er für das Wittenbacher Gemeindepräsidium kandidiert. Der Vater dreier Kinder im Alter von 22, 19 und 17 Jahren amtet seit 2011 ehrenamtlich als Präsident des Vereins Henry-Dunant-Museum in Heiden.


Findungskommission zieht positives Fazit

Für die Wittenbacher Ortsparteien stellte die Zusammenarbeit im Rahmen einer Findungskommission eine Premiere dar. Die Vertreterinnen und Vertreter ziehen eine positive Bilanz zu den gemachten Erfahrungen. In den vergangenen zwei Monaten wurde intensiv und sachbezogen diskutiert, parteipolitische Belange spielten angesichts der gestellten Aufgabe für einmal keine Rolle. Mit der Bekanntgabe der Wahlempfehlung endet auch das Mandat der Kommission. Es bleibt zu wünschen, dass der respektvolle und faire Umgang unter den Parteien auch im nun aufziehenden Wahlkampf fortdauern mag. In den kommenden Tagen und Wochen werden die Ortsparteien ihre Nominationsversammlungen abhalten. 


Text: Wittenbacher Findungskommission

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