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Verdienter 3:1-Sieg gegen einen Aufstiegskandidaten

Eins vorneweg, es war eine taktische Meisterleistung. Der FC Wittenbach stellte sein System gegen Besa auf eine Fünferkette in der Abwehr um. Der Topskorer des FC Besa wurde vom omnipräsenten Sabella während den 95 Minuten in die Mangel genommen und hatte während des ganzen Spiels keine Möglichkeiten sich zu entfalten. Vorne hatte man mit den wuseligen Stürmern stetige Unruheherde, welche Besa über die gesamte Spieldauer nicht in den Griff bekam. So staunten die Zuschauer nicht schlecht, als es nach 30 Minuten bereits 2:0 für den FC Wittenbach stand. Oertli hatte mit einem unwiderstehlichen Schuss sehenswert zum 1:0 eingenetzt, Moritz Angehrn nach einem Eckball den Ball zum 2:0 eingewuchtet. Die Wittenbacher hatten es in den eigenen Füssen, die Partie bereits nach 30 Minuten zu entscheiden, weitere hochkarätige Chancen konnten nicht genützt werden.


Der Trainer von Besa reagierte bereits früh in dieser Partie und so fiel das Pendel nach 35 Minuten auf dessen Seite. Die Wittenbacher hatten Glück, die diese die letzten Minuten vor der Pause schadlos überstanden. Nach der Pause flachte das Spiel ein wenig ab, aus dem Nichts fiel der Anschlusstreffer für Besa. Für einmal verlor man einen wichtigen Zweikampf, Germann konnte den Ball nicht entscheidend klären, so stocherte ein Stürmer für Besa den Ball über die Linie. Dieser Anschlusstreffer verlieh der technisch starken Mannschaft von Besa zusätzliche Motivation. Es folgten 20 Minuten permanenter Einbahnfussball, die Wittenbacher konnten sich kaum aus der Umklammerung lösen. Die Wittenbacher verteidigten dennoch mit Übersicht, Geschick und dann und wann auch mit dem nötigen Quäntchen Glück. Nach 80 Minuten schien den Gästen aber die Luft auszugehen. Brülisauer, Oertle und Tuncbel kamen zu weiteren hochkarätigen Torchancen, welche aber weiterhin nicht genutzt wurden. In der 85. Minute sorgte aber der Mann des Spiels, Yves Oertli, mit seinem zweiten Treffer des Tages für die Vorentscheidung. Der FC Besa war nach dem dritten Gegentreffer gebrochen und honorierten auch nach dem Schlussspiel die starke Leistung der Wittenbacher. Es war ein spannendes und sehr faires Stadtduell zweier guter Drittligateams. Beste Werbung in Sachen Regionalfussball.


Die Wittenbacher sind mit zwei Siegen aus den ersten drei Partien gut in die Rückrunde gestartet, es wartet aber bereits am 28.04.2019 mit dem FC Tägerwilen ein weiterer Brocken auf die Mäder-Truppe.


Telegramm: Germann, Giovanoli (45’Herzig), Eisenhut,
T. Angehrn, Sabella, Flück, M. Angehrn (Torschütze 2:0), Hungerbühler, Tuncbel, Oertli (Torschütze 1:0 und 3:1), Brülisauer  


Bemerkung: Debüt von Davide Giovanoli im Dress der ersten Mannschaft


Text und Bilder: Michael Mäder

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