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Standortförderung ist Engagement mit Herzblut

Liebe Wittenbacherinnen und Wittenbacher – Wittenbach hat ein hohes Mass an Eigenständigkeit: eine zeitgemässe Infrastruktur, ein aktives Vereinsleben und ein gesundes innovatives Gewerbe. Diese Standortvorteile weiter entwickeln ist eine vornehme und wichtige Aufgabe des Gemeindepräsidenten. Um diese Aufgabe erfüllen zu können, braucht es ein stetig zu pflegendes Netzwerk und vor allem eines: Engagement mit Herzblut. Chancen müssen erkannt und konsequent weiter verfolgt werden. Dabei sind auch Beharrlichkeit und eine langfristige Perspektive von Bedeutung.


In meiner Erfahrung als Gemeindepräsident in Heiden kann ich zahlreiche Beispiele erfolgreicher Standortförderung nennen. Bei meinem Amtsantritt habe ich an der Bundesfeier als Festredner auf den 100. Todestag von Rotkreuzgründer Henry Dunant, der seinen Lebensabend in Heiden verbracht hat, hingewiesen. Dieser Gedenktag fand fünf Jahre später statt. Im Anschluss habe ich einen Verein mit schliesslich über 150 Mitgliedern ins Leben gerufen. Dieser Verein führte im Jahr 2010 acht verschiedene Anlässe wie ein internationales Jugendcamp mit 120 Teilnehmenden aus 38 Ländern, eine Kunstaktion im öffentlichen Raum, einen Friedenslauf für Kinder oder die Aufführung eines szenischen Musikwerks durch. In der Folge wurde ich von der Schweiz. Vereinigung für Standortmanagement zu einem Vortrag über die Entstehung und Bedeutung des Dunant-Jahrs 2010 eingeladen. Mit weiteren Events wie dem kantonalen Schwingfest 2011 oder dem Tour-de-Suisse-Etappenort im Jahr 2014 wurde nicht nur die Gemeinde bekannt gemacht, sondern auch der Zusammenhalt unter den Vereinen und das Selbstbewusstsein der Gemeinde gestärkt.


In Wittenbach können wir Chancen nutzen, sei es mit der Eröffnung des ersten Softball-Infield auf Sand der Schweiz im Frühling 2019 oder mit einem Gemeindejubiläum im Jahr 2022. 


Eine offensichtlichere Standortförderungsaufgabe ist die Pflege der Beziehungen mit und unter den Unternehmen in der Gemeinde und der Region. Dabei geht es darum, Entwicklungen in Unternehmen, insbesondere räumliche Potenziale und Bedürfnisse zu erkennen und Türöffner oder Kontaktvermittlung für interessierte Unternehmen zu sein. Vielleicht könnte man mit einem Unternehmer-Zmorgä in regelmässigen Abständen eine unkomplizierte Plattform für einen solchen Austausch bieten. Statt einer aufwändigen Gewerbeausstellung könnte auch mit einer einfachen Tischmesse und einer Festwirtschaft, organisiert durch die Vereine, auf die vielfältigen Angebote des Gewerbes aufmerksam gemacht werden.


Mein Bestreben ist es, als Gemeindepräsident das Bewusstsein für den Standort Wittenbach im Gemeinderat, in der Verwaltung und allen Orten, wo ich hinkomme, zu stärken. Dazu gehört eine Kultur der offenen Türe und des offenen Herzens. Dafür möchte ich meine Erfahrung, Kommunikationsfähigkeit und Spontaneität als Gemeindepräsident für alle einsetzen.


Text und Bild: Norbert Näf, Kandidat für das Gemeindepräsidium

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