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Niederlage gegen den FC Tägerwilen

Der FC Wittenbach startete besser in die Partie gegen den FC Tägerwilen. Dem ehemaligen St.Gallen-Profi und aktuellen FC Tägerwilen Trainer Thomas Hengartner war nicht entgangen, dass die Wittenbacher vielen Abwehrreihen, mit den schnellen Offensivspielern in der Vergangenheit, Probleme bereiteten. Entsprechend vorsichtig agierte das Heimteam in den ersten Minuten. So verwunderte es nicht, dass nach einer schönen Kombination über die linke Seite, der junge Dähler den Ball pfannenfertig für Brülisauer auflegte, dieser scheiterte aus 16 Meter aber am glänzend reagierenden Fellmann. 


Nach 15 Minuten fiel nach einem Eckball der Tägerwiler das glückliche 1:0. Der FC Tägerwilen riss das Zepter nun an sich und konnte mit einer zweiten Standardsituation nach 24 Minuten auf 2:0 erhöhen. Diese Tore waren für die Wittenbacher umso ärgerlicher, als die Standardgefährlichkeit von Trainer Mäder unter der Woche intensiv thematisiert wurde und deshalb auf eine aggressive Manndeckung gewicht wurde. Die benötigte Aggressivität liessen die Wittenbacher bei den Standards aber gänzlich vermissen. 


Der FC Tägerwilen spielte mit dem beruhigenden 2:0 im Rücken nun einen gepflegten Fussball und hatte mit Huber einen stetigen Unruheherd in den eigenen Reihen. 


In der zweiten Halbzeit liess Trainer Mäder seine Mannschaft wesentlich offensiver agieren. 

Der FC Tägerwilen zog sich tief in die eigenen Platzhälfte zurück. Bis zur 80 Minuten konnte der FC Wittenbach nun das Spielgeschehen diktieren, ohne aber wirklich zwingende Chancen zu kreieren. Nach 83 Minuten fiel dann das Anschlusstor. Nachdem der Ball von der Tägerwiler Hintermannschaft nicht aus der Gefahrenzone befreit werden konnte, drosch Tuncbel das Leder auf 20 Meter unhaltbar in die Maschen. Skurriles ereignete sich direkt beim Anspiel. Ein Tägerwiler Stürmer war zu früh in die Wittenbacher Platzhälfte gestürmt, noch bevor überhaupt angespielt wurde. Die Wittenbacher warteten auf den Pfiff des Unparteiischen, die Tägerwiler erfassten die Situation und erzielten Sekunden nach dem Anschlusstreffer das entscheidende 3:1. Zur Verwunderung der Wittenbacher taxierte der Schiedsrichter dieses Tor als korrekt – ein mega Blackout des Schiedsrichters. Anmerken muss man trotzdem, dass sich die Wittenbacher in dieser Situation viel zu naiv verhielten. Der Mist war nun geführt, die Wittenbacher warfen trotzdem nochmals alles nach vorne und mit dem Schlusspfiff entwischte der eingewechselte Tägerwilen Stürmer Dold und schob zum 4:1 für die Tägerwiler ein. Der Sieg war sicher nicht unverdient für die Tägerwiler Mannschaft, mit einer konzentrierteren Leistung wären für die Wittenbacher aber allemal Punkte drin gelegen. Es gilt nun die guten Aspekte der zweiten Halbzeit mitzunehmen und gegen die klaren Spitzenteams aus Romanshorn und Flawil besser zu machen. 


Wir freuen uns auf die Unterstützung bei der schwierigen Auswärtspartie am nächsten Samstag um 17.15 Uhr in Romanshorn. 

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