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Mauer- und Mehlschwalbennester entfernt

An der Liegenschaft Ödenhof in Wittenbach hat die Berufsfeuerwehr St. Gallen die Mauersegler- und Mehlschwalbennester heruntergeholt. Grund dafür ist die Zeit, da diese Zugvogelart von Afrika in ihr Brutgebiet zurückkehren. Alle Segler kommen Ende April zu uns nach Europa. Vor über 15 Jahren hatte der damalige Hausbesitzer,  Drogist Theo Martin, diese Nistkästen montieren lassen. Der Grund dafür war, dass Mauersegler, die meistens unter den Dachziegeln brüten, Probleme mit der Hitze hatten und dadurch die Jungtiere heraus purzelten. Auch die Mehlschwalben haben ihre Probleme zum Nestbau. Sie brauchen staubige Strassen, wo sie mit ihrem Speichel die kunstvollen Nester bauen. Da dieses Material für die Schwalben kaum mehr vorhanden ist, durften wir an dieser Liegenschaft künstliche Nester unter dem Dachvorsprung montieren. Diese Gelege wurden vor über 15 Jahren von beiden Vogelarten jedes Jahr angenommen. Besonders die Mehlschwalben zur Bahnseite der Südostbahn waren immer alle besetzt. Nun hoffen wir, dass der Bauherr, die Migros, uns mit einem Nistersatz, wenn die ganze Überbauung Ödenhof fertig gestellt ist, wieder für die geschützten Vögel eine Brutmöglichkeit zur Verfügung stellt.   


Ein grosses Dankeschön der Berufsfeuerwehr St. Gallen für die spontane Hilfe, dem Bauhern Migros, dem Architektenteam, Patrick Hersche und dem Bauamt Wittenbach für die gute Zusammenarbeit.


In der Gemeinde sind immer wieder Gelege von Mehlschwalben entfernt worden. Eine grosse Kolonie an der Grüntalstrasse, auf der anderen Seite vom Schwimmbad, war betroffen. Wir wissen, dass meistens der Kot an der Fassade der Grund dafür war. Es ist aber möglich, mit wenig Aufwand ein Kotbrett unter die Nester zu montieren. Alpen-, Mauersegler, Mehl- und Rauchschwalben sind geschützt und auch deren Gelege. Keine Gelege dürfen entfernt werden.


Text: Christian Müller; Bilder: Wildvogelpflegestation/Feuerwehr SG

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