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Kerzensegnung

Nochmals? / immer noch? / wieder Weihnachten? – Diesen Eindruck bekommt man durchaus, wenn man die Gottesdienste vom 2. und 3. Februar besuchte. Da stehen Krippenfiguren vorne in der Kirche und in St. Ulrich leuchtet sogar noch der Weihnachtbaum. Und hunderte von Kerzen, kleine und grosse, sind dekorativ aufgeschichtet oder hingelegt.Aber der Eindruck ist durchaus richtig. 40 Tage nach Weihnachten ruft sich dieses Fest nochmals in Erinnerung. Tage werden heller – Anfang Februar sind nun die Tage schon merklich länger. Die weihnächtliche Sehnsucht vom Licht ins Dunkel erfüllt sich Tag für Tag mehr. Und das soll darum bewusst gefeiert werden.


Ein Fest des Lichtes – Früher hiess der Festtag auch «Mariä Lichtmess» und bildete den offiziellen Abschluss des Weihnachtsfestkreises. 


Heute wird das Fest «Darstellung des Herrn» genannt und bezieht sich auf die Beschneidung Jesu im Tempel (=Darstellung). Dabei begegnen Josef und Maria dem Propheten Simeon und der Prophetin Hanna, die in Jesus das Licht der Völker erkennen. 


Kerzensegnung – Darum werden in den Gottesdiensten alle liturgischen Kerzen gesegnet, die während des Jahres in der Kirche gebraucht werden. Aber auch die Leute bringen ihre Kerzen von Zuhause zur Segnung mit.


Text und Bilder: Christian Leutenegger

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