Maxsolution GmbH
Burggraben 24
9000 St.Gallen
Tel. 071 222 76 36

Kein Anschluss auf der Linie Romanshorn – St.Gallen Fahrplanentwurf 2019

Im Rahmen der laufenden Vernehmlassung zum Fahrplanentwurf 2019 hat sich die FDP Wittenbach-Muolen mit den künftigen Fernverkehrsanbindungen auseinandergesetzt. Es zeigt sich, dass die zur Diskussion stehende Anbindung ab St. Gallen respektive Romanshorn nach Zürich aus Wittenbacher Perspektive inakzeptabel ist. Es drohen massive Verschlechterungen.


Wittenbach droht das Abstellgleis – Der Fahrplanentwurf 2019 zeigt, dass die Bahnlinie Romanshorn-Wittenbach-St. Gallen mit den geplanten Änderungen vom Fernverkehr nach Zürich, Chur und Luzern abgehängt werden soll. Umsteigezeiten von 31 Minuten bei einem Halbstundentakt und 15 Minuten bei einem Viertelstundentakt führen das mit der S-Bahn St. Gallen Ende 2013 eingeführte, interkantonal abgestimmte System von 23 Linien in allen sieben Ostschweizer Kantonen ad absurdum. Angesichts der Tatsache, dass die öffentliche Hand bis zum heutigen Tag Millionenbeträge in die Bahninfrastruktur zwischen St. Gallen und Romanshorn investiert hat, erscheint der Fahrplanentwurf besonders stossend.


Konkrete Massnahmen vorgeschlagen – In ihrer Eingabe an das Amt für öffentlichen Verkehr des Kantons St. Gallen zum Fahrplanentwurf listet die FDP Wittenbach-Muolen die Nicht-Anschlüsse detailliert auf und fordert als Sofortmassnahme konkrete, kurzfristig umsetzbare Nachbesserungen. 


Ferner appelliert die Ortspartei an den Wittenbacher Gemeinderat, in der Sache vermehrt aktiv zu werden. In diesem Zusammenhang wäre ein Schulterschluss mit den anderen Gemeinden entlang der in St. Gallen respektive Romanshorn abgehängten Linie zu prüfen. 


Text: Adrian Schumacher

0 Kommentare zu “Kein Anschluss auf der Linie Romanshorn – St.Gallen Fahrplanentwurf 2019

Kommentar verfassen Antwort abbrechen