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Innovation und Wertschöpfung in Wittenbach

Norbert Näf lud ein zur Mirad microwave AG


Am vergangenen Mittwoch folgten drei Dutzend interessierter Wittenbacherinnen und Wittenbacher der Einladung von Norbert Näf und der Firma MIRAD microwave AG zu einem «Treff mit Näf Spezial».  


Gewerbe hat eine hohe Bedeutung – Norbert Näf wies in seiner Begrüssung auf die Wichtigkeit eines guten Einvernehmens und eines gegenseitigen Respekts zwischen der Gemeinde und dem Gewerbe hin. Die Wirtschaft, das unternehmerische Risiko sowie der Arbeitseinsatz, die Kreativität und das Engagement zufriedener Mitarbeitender bilden das Fundament einer prosperierenden Gesellschaft. Diesem Aspekt möchte Norbert Näf als künftiger Gemeindepräsident von Wittenbach hohe Priorität einräumen. Die öffentliche Hand hätte ohne wirtschaftliche Leistung gar keine Grundlage.


Satellitenkommunikation aus Wittenbach – Die Mirad microwave AG entwickelt und produziert Mikrowellenkomponenten und Mikrowellensysteme für die Satellitenkommunikation. Sie wurde 1989 durch Tony Blättler gegründert, der heute noch Firmeninhaber ist. Er begrüsste zusammen mit dem Geschäftsleiter Thomas Strebel, der leitenden Projektmitarbeiterin Rea Steffen und dem Verkaufsmitarbeiter Stephan Schempp die Anwesenden. Die Firma hat ihren Sitz seit 2007 in Wittenbach. Sie ist ein zu 100 % eigenständiges Unternehmen mit 12 Mitarbeitenden, 3 HF-Ingenieuren, 4 Projekt- und Vertriebs-, 2 Administrations- und 3 Produktionsmitarbeitenden. 


Die Mirad arbeitet fast ausschliesslich für den Export. Ihre Geschäftsfelder sind Standardprodukte, die Adaptierung bestehender Designs, aber auch Neu- und Spezialentwicklungen in zivilen, wissenschaftlichen und auch militärischen Bereichen der Satellitenkommunikation. Es war faszinierend zu erfahren, dass ein KMU-Betrieb an der Hofstetstrasse Wittenbach wichtige Komponenten in einem Hightech-Bereich entwickelt. Sie trägt in einem komplexen Arbeitsumfeld zu Errungenschaften bei, von denen wir u.a. als Fernsehkonsumenten, Anwendern von Navigationssystemen und Interessierte an der Raumforschung profitieren.


Guter Standort für Betrieb – Einblicke in das Innenleben eines Betriebes zeigen aber auch die Wichtigkeit raumplanerischer Voraussetzungen für die Betriebsstätten auf, die nicht einseitig als landschaftlicher Verlust, sondern auch als gemeinschaftlicher produktiver Gewinn gesehen werden sollen. Dass eine Frau in leitender technischer Funktion ist, ist für die Mirad so selbstverständlich wie es überall sein sollte. Als Wittenbacher nahm man auch interessiert zur Kenntnis, dass die Mirad den Standort im Hinblick auf das gute Einzugsgebiet mit hochqualifizierten Lieferanten gewählt hat.


Für alle Beteiligten war es ein sehr interessanter Abend und für Norbert Näf ein weiterer Integrationsschritt in Wittenbach im Hinblick auf eine hoffentlich erfolgreiche Wahl.

 

Text: Guido Baumgartner; Bild: Stefan Grob

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