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Im Gespräch mit der Bevölkerung

Wittenbacher Lokalkomitee der 

Konzernverantwortungsinitiative (KoVI) 


Am Samstag, 29.6.19, führten Mitglieder vom Lokalkomitee Wittenbach für die Konzernverantwortungsinitiative eine erste Standaktion auf dem Zentrumsplatz durch und sprachen mit den interessierten Personen, welche den Stand besuchten. Die Rückmeldungen stimmen sie sehr positiv, sagt Margrit Hug-Huber vom Lokalkomitee: «Für viele ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Konzerne dafür geradestehen sollen, wenn sie das Trinkwasser vergiften oder Menschen mit Gewalt von ihrem Land vertreiben.»

Ein aktueller Fall gibt der Initiative zusätzlich Aufwind: Interholco, ein Konzern aus Baar (ZG), steht in der Kritik, nachdem bekannt wurde, dass er im Kongo intakten Regenwald abholzt und so den vom Aussterben bedrohten Flachlandgorilla gefährdet. Das Lokalkomitee sammelte am Stand darum auch Unterschriften für einen offenen Brief an Interholco.


Das Lokalkomitee, das im April gegründet wurde, will sich in den kommenden Monaten weiter engagieren und das Gespräch mit der Bevölkerung suchen. «Wir finden es wichtig, dass wir uns auch in Wittenbach mit der Konzernverantwortungsinitiative befassen. Heute können skrupellose Konzerne wie Glencore das Trinkwasser vergiften, Menschen vertreiben und ganze Landstriche zerstören. Die Konzernverantwortungsinitiative schafft endlich klare Regeln, um diesem Verhalten einen Riegel vorzuschieben.»


Wir danken herzlich: Christian Leutenegger, Pfarreibeauftragter der kath. Pfarrei: er hat sich 2 Std. am Stand Zeit genommen, um Auskunft über die Konzernverantwortungsinitiative zu geben und Unterschriften zu sammeln sowie an Frau Bettina Mittelbach, evang. Pfarrerin, die uns am Stand besucht hat. Last but not least: vielen Dank an alle interessierten BesucherInnen, die u.a. den offenen Brief unterschrieben und an die freiwilligen Personen, welche sich an der Standaktion beteiligt haben. 

 

Text: Margrit Hug-Huber / Marianne Klimstein; Bild: Margrit Hug-Huber

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