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Hochstimmung im Grünau-Saal

  • Bild von Ruth Manetsch
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  • So individuell wie jedes Fernweh – Tenuvarianten am UK 2019.

  • Jubilar Werner Wismer im Fernweh-Look

  • Freut sich auf eine grosse Reise. Der Tombola-Hauptpreis-Gewinner

  • Eher eine Sinfonie als ein Monsterkonzert – MGKW und United Maniacs zusammen. 

Im reichhaltig und witzig dekorierten Grünau-Saal empfing die Musikgesellschaft letzten Samstag ihre Gäste zum Thema «Fernweh» – und entliess sie Stunden später als hochzufriedene Fest-Besuchende, die Musik, Geselligkeit, Bewirtung und witzige Ansagen von Stefan Häseli genossen hatten. 

Im weissen Veston, mit präziser, lebhafter Stabführung, liess Dirigent Stefan Klieme im ersten Teil Film-, Evergreen- und Marschmusik sowie ein fetziges Medley von Dschungelbuch-Melodien spielen. Gewürzt wurde das offensichtlich gefallende Programm mit einer feierlich-spassigen Zeremonie für Veteran und Trompeter Werner Wismer. Er wurde für 60 Jahre ununterbrochenes Musizieren und Mittragen im Musikverein seines jeweiligen Wohnortes geehrt. 

Die bald folgende grosse Pause, in welcher Plaudern, Küche, Trank und Tombola im Vordergrund standen, wurde mit einem lauten, fremdartigen Kommandoruf beendet –dann setzte sich gemessenen Schrittes längs durch den Saal ein endlos anmutender Zug von 21 Dudelsack-Bläser(inne)n und Schlagwerkern Richtung Bühne in Bewegung, angeführt vom Tambourmajor mit Bärenfellmütze, gezwirbeltem Schnauz, Kranzbart und mächtigem Dirigierstab – alles eine Augenweide. Nun zeigten die preisgekrönten «United Maniacs» mit unterschiedlichsten Stücken und einer raffinierten Solonummer der Trommler die Bandbreite der traditionsreichen schottischen Musik. Der Applaus, der auch dem Erscheinungsbild der Truppe galt, hielt lange an, trotz einzelner sehr lauter Passagen in ihrem Vortrag. Gehörschutze lagen ja auf. Mit einem schmissigen «Hawaii 5-0» riss die Musikgesellschaft dann die Aufmerksamkeit wieder an sich, begeisterte mit den rhythmisch anspruchsvollen Stücken «Libertango» und «Belafonte-Medley» und setzte mit «San Francisco» und jazzigen Soli einen vorläufigen Schlusspunkt – dann folgten zwei Gemeinschaftsvorträge der «Schotten» mit dem Musikcorps zusammen. Weitere Zugaben wurden gefordert – mit dem selten gespielten, attraktiven Marsch «Gruss an Wittenbach» war dann endgültig aus – die Stimmung war grossartig. 


Text und Bilder: Hans Silberschmidt, MGKW

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