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Hauptversammlung

Zeit – ein rares und kostbares Gut heute. Dennoch 

nahmen sich gegen 50 Personen Zeit, die 55. Hauptversammlung der Museumsgesellschaft im Depot am Widenbach zu besuchen. Die originelle Einladung mit den verschiedenen Uhren und dem Hinweis auf die in langer Zeit angesammelten Schätze verhiess einen ganz speziellen Abend. Ab 18.30 Uhr stand das Depot zur Besichtigung offen. Schon bald inspizierten zahlreiche Besucher neugierig und aufmerksam den dicht gefüllten Raum. Gestaunt wurde vor allem über die Vielfalt und Menge der Objekte. Grossen Eindruck machte auch die perfekte Ordnung. Die anschliessende Bewirtung mit Bratwurst und Brot auf dem Vorplatz bot Gelegenheit für Austausch und Gespräche. Um 20 Uhr folgte in der Fahrzeughalle der Firma Thür AG die Eröffnung der Hauptversammlung durch Co-Präsident Albert Etter. Wie gewohnt führte er speditiv durch die Traktandenliste und kam in seinen Ausführungen immer wieder auf die in der Einladung genannte «Zeit, Zeit, Zeit … zurück. Im Jahresbericht schaute Co-Präsident Fredi Zwickl auf ein arbeitsreiches und anspruchsvolles Museumsjahr zurück. Das Depot Widenbach, wie es sich heute präsentiert, erforderte seit seinem Bezug im Frühjahr 2015 viele Stunden intensiver Arbeit. 


«Zeit ist Geld und wenn Zeit Geld ist, lebt jeder über seine Verhältnisse.» Ob evtl. auch die Musemsgesellschaft darunterfallen könnte, fragte sich Co-Präsident Albert Etter. Dass dem absolut nicht so ist, bewies unser tüchtiger Kassier, Kurt Jauslin, mit der Präsentation der Jahresrechnung. Die Anträge der Revision auf Genehmigung der Rechnung und Entlastung des Kassiers wurden darnach einstimmig gutgeheissen. Als Ersatz für Thomas Zünd nahm die neue Gemeinderätin Silvia Schlegel Einsitz im Vorstand. Die bisherigen Mitglieder samt Revisoren wurden in globo bestätigt. Als neues Vorstandsmitglied konnte Damian Herzog, geb. 1963, Sohn des ehemaligen Präsidenten Josef Herzog, gewählt werden. 


Auch im laufenden Jahr geht die Arbeit nicht aus und es muss wieder viel Zeit investiert werden. Es gilt die neue Ausstellung «Historisches Kronbühl» zu realisieren und die von Josef Steigmeier gewünschte Präsentation der drei Dorfhistoriker «Wettach, Huber, Steigmeier» vorzubereiten.  Albert Etter vermerkte treffend dazu: «Die wirklich tätigen Leute erkennt man daran, dass sie Zeit haben.» 


Mit Hinweisen auf Aktivitäten der MUSA, Museen Kanton St.Gallen, und des Regionalen Landwirtschaftsmuseums Ruggisberg wurde der offizielle Teil der HV geschlossen.

Bei einem Glas Wein, gestiftet von der Politischen Gemeinde, blieb noch viel Zeit, um zusammenzusitzen und zu plaudern. 


Text: es; Bild: az

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