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Gedanken zu Gedanken am Morgen

Der «Gedanken am Morgen»-Frühlingsanlass vom 2. Mai 2018 im Kirchenzentrum Vogelherd hatte diesmal das Thema «Die 5 Sprachen der Liebe». Es sprach Frau Ruth Stäheli aus Busswil, die es bestens verstand, den Teilnehmerinnen die einzelnen Facetten der Liebessprache zu erläutern und näher zu bringen.


Das Thema Liebe betrifft alle Menschen, unabhängig von Alter und Geschlecht, in welcher Form auch immer, doch abhängig von Charakter, Erziehung, eigener Lebensgeschichte und Zeitgeist. Was ist mir wichtig? Was will ich und was brauche ich? Welche Bedürfnisse müssen/sollen befriedigt werden? Lebe ich als Single oder in einer Paarbeziehung? Habe ich Kinder? Bin ich ein sach- oder eher auf Menschen bezogener Typ? Die 5 Sprachen der Liebe gelten für alle Beziehungen und bestehen im Einzelnen aus:

  1. Hilfsbereitschaft: Helfen kann man lernen, dem anderen etwas abnehmen, gemeinsam trägt es sich leichter, oft hat bereits eine kleine Hilfe grosse Wirkung, wobei man nicht belehren oder bevormunden sollte.
  2. Lob und Anerkennung: Hier können Worte, auch schriftliche, oft regelrecht beflügeln. Wann und wo ist Lob angebracht? Ermutigung kann das Selbstwertgefühl steigern, man sollte sich aber nicht von Lob abhängig machen lassen.
  3. Geschenke: Auch kleine Geschenke können Freude bereiten. Wichtig: Es sollte immer etwas Passendes sein, mit Sorgfalt ausgewählt, mit Liebe hübsch verpackt. Nicht jeder ist ein Geschenk-Typ, aber vielleicht kann ich Zeit und ein offenes Ohr schenken?
  4. Zärtlichkeit: auch hier gilt es herauszufinden, was und wieviel willkommen ist: nur anfassen oder wirklich berühren? 1x oder 3x küssen? Streicheln, umarmen, kuscheln? Sex als Versöhnung oder nach dem Verzeihen, wenn alles wieder stimmt? Was ist Gewohnheit, was an- oder unangenehm? Für Kinder ist Zärtlichkeit lebenswichtig.
  5. Zweisamkeit: Diese muss für beide Partner stimmen, denn Zuwendung, Konzentration auf den anderen, Zeit haben füreinander, gemeinsame Aktivitäten sind wichtig. Es zählt das Miteinander.

Welche der 5 Sprachen spreche ich? Welche mein Partner? Durch Bemühen können wir voneinander lernen, aber auch, zu sich selber Sorge zu tragen, einfach Mensch zu sein mit allen Bedürfnissen, eingebettet in die Liebe Gottes und sein Gebot der Nächstenliebe.


Text: Ingrid Köthe

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