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Filmabend «Habemus Feminas!»

  • V.l.: Hildegard Aepli, Irène Huber, Regula Loher

Am Donnerstagabend, 28. März 2019, trafen sich rund
50 Interessierte aus dem Seelsorgeverband Alte Konstanzer-
strasse in St.Konrad, um gemeinsam den Film «Habemus Feminas!» anzusehen. Nach einer kurzen Begrüssung durch Regula Loher führte Irène Huber durch den Abend. Der Film basiert auf dem Anliegen, dass vermehrt Frauen in die Entscheidungsprozesse der katholischen Kirche einbezogen werden sollen. Um diesem mehr Gehör zu verschaffen, wurde im Jahre 2016 eine Pilgerreise von St.Gallen nach Rom organisiert. Am Ziel sollte ein Schreiben mit den wichtigsten Punkten zu diesem Thema an Papst Franziskus überreicht werden. 

Die Kerngruppe der Pilgernden bestand aus sieben Frauen und einem Priester, welche nach dem Aussendegottesdienst unter der Leitung von Bischof Markus Büchel in der Kathedrale St.Gallen mit einer grossen Schar Tagespilgern den 1‘200 km langen Weg auf sich nahmen. Eindrücklich zeigte der Film, wie die Gruppe unterwegs war, welche Herausforderungen sich ihnen stellten und mit welchen Menschen sie zusammenkamen. Initiantin Hildegard Aepli war ebenfalls anwesend und gab gerne Auskunft zum Projekt als solches wie auch zum Film. Die tiefen, oft berührenden Gedanken der Protagonisten im Wechsel mit den direkten Kommentaren des Filmteams regten zum eigenen Nachdenken über die heutigen Kirchenstrukturen an. Der «zündende Gedanke» von Hildegard Aepli für eine Kirche mit den Frauen ist heute aktueller denn je. Dabei geht es nicht um eine Revolution in der katholischen Kirche, sondern vielmehr um ein Miteinander von Männern und Frauen.


Text: Irène Huber; Bild: Bernadette Hug

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