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Es war einmal …

Dieses Jahr haben die Schultheatertage Ostschweiz als Kooperationsprojekt vom Theater St. Gallen, vom Theater Bilitz Thurgau und von der Pädagogischen Hochschule St. Gallen bereits zum vierten Mal stattgefunden.


Vergangenen Sommer hat sich die 5. Klasse Steig mit ihren Lehrerinnen Miriam Spirig und Franziska Zumbühl für dieses Theaterprojekt angemeldet. Das Thema «Es war einmal…» hat der Fantasie aller freien Lauf gelassen. 


Vorerst starteten die Schülerinnen und Schüler selbst und versuchten eine eigene Person, ein eigenes Lebe- oder Fabelwesen zum Thema zu entwickeln. Seit Dezember hatte die Klasse in Sandra Sennhauser eine engagierte Theaterpäd-agogin zur Seite.


Das Theaterspiel hat in der Klasse viel bewegt. Alle wurden in ihrem Vorgehen unterstützt. Auch wenn es ein längerer Prozess hin zum fertigen, eigenen Theaterstück war, so ist es am Ende jedem einzelnen gelungen, sich mit seiner Theaterfigur anzufreunden und in seine Rolle zu schlüpfen. Die Sozialkompetenz wurde geschult, alle Sinne wurden geschärft, Kreativität, Ausdruckskraft und Persönlichkeit wurden gefördert.


Ende März sind sich am Theatertag in der alten Stuhlfabrik in Herisau Ostschweizer Kinder, Lehrpersonen und Theaterschaffende begegnet und haben sich frei nach dem Motto «wer spielt, schaut zu, wer zuschaut, spielt» ausgetauscht.


Am Dienstag, 15. Mai, war es dann so weit. Das selbst entwickelte Theaterstück konnte endlich vor den Eltern, Verwandten, Freunden und den anderen Kindern der Steig gezeigt werden.


Die Fünftklässler zeigten ihr eigenes Theaterstück «Die verrückte Zeitreise».


Unglaublich! Was vorher nicht denkbar war, ist plötzlich gelungen. Die beiden elfjährigen Kinder Emily und Robert haben nach langem Tüfteln ein funktionierendes «Zeitsteuerungs- und Wandlungsgerät» erfunden.

Sie reisen in die Welt der Steinzeit, begegnen guten und bösen Zauberinnen und lösen im Zwergenland ein brennendes Problem. Und mit jedem Abenteuer staunen die beiden Kinder mehr und mehr über ihre wundersame Erfindung. Denn was diese Maschine alles kann, ist wirklich unglaublich!


Begeisterung, Freude, Applaus waren den engagierten, begeisterten Kindern gewiss. Ganz im Sinne von: Das Theater soll wirken, bewirken und nachwirken!


Text und Bilder: M. Spirig & F. Zumbühl, 5. Klasse Steig,

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