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Endlich!

Nach vier aufeinanderfolgenden Spielen, welche wir bitterlich mit 3:2 verloren haben, konnten wir endlich unseren ersten Sieg verbuchen. Kleiner Einschub: Matchbericht gegen Volley Toggenburg fällt aus. Wir spielten am Mittwoch, 12.12., gegen das junge Toggenburg. Wer gerne dazu einen Matchbericht lesen möchte, siehe Match gegen Volero, Limmattal, Winterthur oder Jona. Immer das Gleiche: Wir gewinnen zwei Sätze, lassen nach und verlieren im 5. Satz.Volley Toggenburg: VBC Wittenbach 3:2 (27:29, 18:25, 25:17, 25:11, 15:10). So, nun zum Spiel gegen Kreuzlingen. Endlich macht es wieder Spass, einen Matchbericht zu schreiben. Coach M. Roduner startete mit zwei Wechseln in der Startaufstellung in den Match. Unsere Bünderin G. Krättli spielte auf der Liberaposition, J. Sutter auf Aussen. 


Nachdem wir am Mittwoch «Jag-die-Passeuse» gespielt haben, wurde S. Bichler dank toller Annahmen geschont. Gracias. Das Ballgefühl ist zurück, wir können wieder verteidigen und schwierige Bälle zurück ins Feld bringen. Dank des soliden Aufbaus konnten die Angreiferinnen variabel eingesetzt werden. Alle fünf Angreiferinnen zeigten harte, aber auch kluge Smashes. Zudem servierten wir konstant, insbesondere F. Küng zeigte eine top Leistung. Die Serviceserien sind enorm wichtig für unsere Sicherheit. Sobald ein Polster auf dem Punktekonto besteht, können wir viel besser spielen. Kreuzlingen agierte hingegen fehlerhaft beim Service und beim Angriff. So ging nach 18 Minuten der erste Satz mit 25:16 an Wittenbach. Im zweiten Satz liess sich Kreuzlingen nicht so leicht abschütteln. Wittenbach zeigte aber weiterhin eine solide Leistung in allen Bereichen. Ein kurzes Tief wurde durch ein Time-out beim Stand 21:18 beendet, sodass auch der zweite Satz klar mit 25:19 an Wittenbach ging.


Der Start in den dritten Satz war gut. Wittenbach war stets einige Punkte voraus. Doch ein altbekanntes Muster drückte im zweiten Teil des Satzes durch. Wittenbach wurde gegen Ende des Satzes nervös. Es fehlte mal wieder am Selbstbewusstsein. Im Hinterkopf war der Gedanke: «Passiert wieder das Gleiche, wie in den letzten vier Partien?» Beim Stand 18:18 wechselte Marco die Aussenangreiferin D. Burgstaller ein, und sie schmetterte den härtesten Smash der Saison ins gegnerische Feld. Nun waren wir uns sicher, diesen Satz verlieren wir nicht. Logischerweise wurde es nochmals knapp, wir machen es ja gerne spannend. Um die Spannung noch ein wenig zu erhöhen, nahm unser Coach bei 25:24 noch ein Time-out. Gute Annahme, Pass nach aussen und F. Küng versenkt den Ball. Was? Sieg!!!! Wir konnten es fast nicht glauben, dass endlich einmal wir am Ende die Mannschaft sind, die jubeln kann. Der Sieg war so wichtig für uns. Nun haben wir wieder die Gewissheit, dass wir gewinnen können und dass der Ligaerhalt möglich ist. Es war keine Sekunde ein Thema, nach dem Sonntagsspiel das Montagstraining auszulassen. Wir geben alles, den Ligaerhalt zu schaffen.


Am Samstag folgt das letzte Spiel im Jahr 2018 gegen Winterthur. Nachdem wir knapp 3:2 gegen Winterthur verloren haben, haben wir noch eine Rechnung offen mit den Zürcherinnen.


Text: Sarah Bichler; Bild: Andreas Hasler

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