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Damen 1. Liga VBC Wittenbach

Nach dem katastrophalen Vorrundenspiel gegen Aadorf hatten die Wittenbacherinnen noch eine Rechnung offen mit den Gästen aus dem Thurgau. Man wollte sich nicht nochmals eine solche Blösse geben. Die Vorzeichen standen aber denkbar schlecht. Fabia Küng ist immer noch verletzt, Naera Tschus konnte krankheitshalber nicht spielen und Janine Sutter kam fast direkt vom Flughafen in die Turnhalle.


Der erste Satz startete hektisch. Einen Punkt für Aadorf, einen Punkt für Wittenbach… Es dauerte fast bis Ende des Satzes bis Ruhe in die Reihen eingekehrt war. Aadorf war stets ein wenig voraus. Dank vielen Servicefehlern seitens Aadorf konnte man aber an den Thurgauerinnen dranbleiben. Beim Stand 20:22 nahm Coach Roduner sein erstes Time-out und dies zeigte Wirkung. Wittenbach war wach am Netz und konnte auf 23:23 ausgleichen. Der alte Hase Corinne Regli zeigte keine Nerven, blockte die Aussenan-greiferin und smashte gezielt zum Satzgewinn. Yes. Ein wenig überraschend war dieser Satzgewinn schon, endlich war mal das Glück auf Wittenbacher Seite. Dies gab Selbstvertrauen für den weiteren Verlauf des Spiels.


Zu Beginn des zweiten Satzes kassierte Wittenbach fünf Services hintereinander und so stand es bald 5:10. Dieser Rückstand konnte mental und körperlich nicht mehr aufgeholt werden. Resultat nach 16 Minuten 14:25.


Marco Roduner stellte für den dritten Satz das System leicht um, so dass die Annahme stabilisiert werden konnte. Jeannine Metzler und Corinne Regli servierten stark und erspielten einen Sechs-Punkte-Vorsprung. Der Systemwechsel funktionierte, die Annahme und die Verteidigung stabilisierten sich und die Angreiferinnen konnten variabel eingesetzt werden. Aadorf machte glücklicherweise auch ab und an einige Fehler, was Wittenbach durch den Satz half. Obwohl das Resultat klar schien, war man sich der Sache bis zum Ende nicht ganz sicher. Sogar bei 22:15 war noch eine gewisse Nervosität spürbar. Erst bei 24:17 stellte sich die Gewissheit ein, dass dieser Satz an Wittenbach geht. Yes, 25:17.


Der vierte Satz gestaltete sich ausgeglichen. Bis einige entscheidende Punkte gegen Wittenbach gepfiffen wurden. Aber man muss immer so klar spielen, dass nicht der Schiri ins Spielgeschehen eingreifen kann. Marco Roduner schimpfte das erste Mal der Saison mit seinen Frauen, man solle den Schiri in Ruhe lassen. Atypisch. Die Wittenbacherinnen fanden aber nicht mehr zurück ins Spiel und der vierte Satz ging mit 25:20 an Aadorf.


2019 ist das Wittenbacher Jahr. Also könnte doch mal der fünfte Satz gewonnen werden (so wie wir es uns als Vorsatz vorgenommen hatten). Fünf Mal wurde in der laufenden Saison der fünfte Satz verloren. Unbeeindruckt von der Vorgeschichte spielte Wittenbach gelassen und ruhig auf. Mit der tollen Unterstützung unseres Nachwuchses und der anwesenden Zuschauer konnte ja nichts mehr schief gehen. Die Serviceserie von Daniela Burgstaller legte den Grundstein für den ersten 5-Satz-Sieg. Und tatsächlich, der Neujahrsvorsatz wurde eingehalten, der erste Sieg im fünften Satz. Zwei Punkte und Platz 8 in der Tabelle. Yeees.


15 Points to go. In der Rückrunde können immer noch 15 Punkte geholt werden. Nächstes Wochenende geht es ins Ausland zum Leader der 1. Liga. In der Vorrunde vermochten die Wittenbacherinnen leistungsmässig mit Galina mitzuhalten, vielleicht sind in der Rückrunde sogar einige Punkte möglich. 


Nächstes Heimspiel: Samstag, 2. Februar 2019,
VBC Wittenbach – Volero Zürich 


VBC Wittenbach : VBC Aadorf 

3:2 (28:26, 17:20, 25:20, 20:25, 15:8)

Wittenbach: S. Bichler, D. Burgstaller, J. Keller, G. Krättli, J. Sutter, F. Küng, J. Metzler, D. Peter, C. Regli, Coach: M. Roduner


Text: Sarah Bichler, Foto: Andreas Hasler

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