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Damen 1. Liga – Guter Start, schlechtes Ende

Vor dem Spiel konnte kein Team als Favorit ausgemacht werden. In der Tabelle befindet sich Jona auf dem 3. Platz und Wittenbach auf dem 8. Platz, aber im Cup konnten die Wittenbacherinnen Jona mit 3:1 schlagen.


Im ersten Satz zeigte sich der Altersunterschied der beiden Teams. Die jungen Jona-Spielerinnen starteten hektisch und mit vielen Eigenfehlern. Die etwas ältere Gast-Mannschaft startete ruhig und konzentriert, es wurden viele Bälle verteidigt und auch der Block machte es Jona nicht gerade einfach. So konnten die alten Hasen den ersten Satz mit 15:25 ins Trockene bringen.


Den Start des zweiten Satzes haben die Wittenbacherinnen verschlafen. Schnell lagen die Gäste bald 6-Punkte im Rückstand. Ein Time-out wurde genommen und es wurde klar gesagt, man müsse mehr Druck am Service machen. Dies setzte C. Regli gekonnt um und schon bald war man wieder an Jona dran. Das Wittenbacher-Team zeigte in der zweiten Hälfte des Satzes ein solides Spiel, Jona hingegen verschenkte einige Punkte durch Eigenfehler.


Der VBC Wittenbach wollte diese drei wichtigen Punkte unbedingt. Der dritte Satz gestaltete sich bis zur Satzmitte ausgeglichen. Jona machte dann aber weniger Fehler und zog davon. Beim Stand von 13:18 gelang den Wittenbacherinnen plötzlich wieder vieles und die Aufholjagd begann. Leider wurden sie aber nicht dafür belohnt.


Letzte Chance auf drei Punkte. Auch im vierten Satz hinkte man Jona ständig einige Punkte hinterher. Die Mannschaft aus Wittenbach machte im Satz 3 und 4 zu viele Fehler im Spielaufbau. Auch im Service und beim Block konnte gegen das schlagkräftige Jona zu wenig Druck gemacht werden. Das Ende des Satzes vier war schon in Sicht, da wurde Janine Suter eingewechselt, welche frech und effizient die Bälle in die gegnerische Hälfte hämmerte. Jona blieb aber hartnäckig und schlagkräftig, so dass auch dieser Satz ans gegnerische Team ging. Nun musste man in den ungeliebten, fünften Satz.


Der fünfte Satz war miserabel. Der Spielaufbau funktionierte nicht, die Angreiferinnen kamen und kamen nicht durch. Durch ein wenig Punktekosmetik endete der Satz nach neun Minuten mit 15:9.


Das Fazit ist klar: Wir hätten drei Punkte holen können, wissen aber, dass wir mit den besten Teams der Liga mithalten können. Die Wittenbacherinnen werden nun in der Rückrunde zeigen müssen, dass mehr drin liegt.


Spieltelegramm: Meisterschaft 9. Runde, TSV Jona – VBC Wittenbach, 3:2; 15:25, 23:25, 25:20, 25:19; 15:9

Wittenbach: J. Sutter, S. Bichler, J. Keller, N. Tschus, D. Peter, F. Küng, V. Caluori, D. Burgstaller, N. Graf, C. Regli


Coach: M. Roduner


Text: Sarah Bichler; Bild: Andreas Hasler, AHA Photography

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