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Damen 1. Liga – Drei wichtige Punkte gegen den Tabellennachbar

Im spannenden Duell gegen den direkten Tabellennachbar konnten die Wittenbacherinnen in der Meisterschaft die Nerven behalten und gewannen 3:1. Eine klare Niederlage, welche man erwartet hatte, aber nach dem Spiel kaum mehr akzeptieren wollte, folgte am Sonntag im Schweizer Cup.


Rechtzeitig zur Grippezeit standen den Coaches letzten Samstag wieder alle Spielerinnen nach Verletzungen zur Verfügung. Dies war vor allem wichtig, da einige Spielerinnen krankheitshalber nicht topfit antraten. Ein schwieriges Spiel stand an, erwartete man mit dem VBC Züri Unterland den direkten Tabellennachbar. Die Ausgangslage war klar. Beide Teams brauchten unbedingt einen Sieg, um sich möglichst vom Tabellenende wegzubewegen. Der VBC Wittenbach trat mit veränderter Startformation auf. Der Coach wollte mit V. Caluori den Block verstärken und liess sie als Mittelangreiferin starten. Dies war jahrelang ihre Stammposition, in Wittenbach zeigte sie ihre Power aber bis anhin im Aussenangriff. Dass sie die Abläufe als Mittelblockerin nicht verlernt hat, zeigte sie klar im ersten Satz, indem sie die gegnerischen Angreiferinnen an ihrem Block verzweifeln liess. Das restliche Team zog mit und erspielte sich mit sehenswerten Angriffen Punkt um Punkt. Eine Serviceserie von D. Peter liess den Vorsprung des Heimteams auf bis zu 12 Punkte anwachsen. Alles ging leicht – fast schon zu leicht. Den ersten Satz gewannen sie noch klar, im zweiten ging die Konzentration leicht verloren, aber mit 26:24 brachten sie den Satz noch knapp ins Trockene. Den nächsten Durchgang prägten leider zu viele Servicefehler und er ging an die Gäste. Auch im 4. Satz lief nicht mehr alles so automatisch und die Punkte mussten erkämpft werden. Doch die Frauen wollten unbedingt drei Punkte gewinnen. Vor allem dank druckvollen Services von S. Bichler und den abgeklärten Angriffen der eingewechselten D. Burgstaller und einer sehenswerten Verteidigungsaktion von N. Graf, konnte ein 4-Punkte-Rückstand am Ende des Satzes noch einmal zum 25:23 aufgeholt werden. Gross war der Jubel und die Erleichterung, diese Punkte auf sicher zu haben.


Gleich am nächsten Tag durfte man die weitgereisten Gäste des NLB-Teams VBC Fribourg in der Halle begrüssen. Leider hatte Stammspielerin D. Peter die Grippe erwischt und fiel für das Spiel aus. Coach Roduner musste erneut die Aufstellung umstellen. Mit wuchtigen Angriffen machten die Gäste beim Einspielen mächtig Eindruck. Doch die Wittenbacherinnen konnten ohne Druck aufspielen und zeigten zu Beginn ein fabelhaftes Spiel und zogen auf 19:11 davon. Doch die Gegnerinnen hatten noch einige Trümpfe im Ärmel und zeigten auf, dass gegen sie kein Polster gross genug ist. Trotz mehreren Satzbällen gab das Heimteam den schon sicher geglaubten Satz noch aus der Hand. In den weiteren zwei Sätzen zeigten die Wittenbacherinnen noch zahlreiche sehenswerte Aktionen, aber Fribourg bestimmte das Spiel und zieht nach einem 0:3 in die sechste Cuprunde ein. Das 1.-Liga-Team kann sich nun auf die Meisterschaft konzentrieren und hofft dabei auch in den nächsten Heimspielen auf die tolle Unterstützung der Zuschauer!


Text: Corinne Regli-Schaer; Bild: Andreas Hasler AHA Photography

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