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Damen 1. Liga

Am Dreikönigstag startete die 1. Damenmannschaft des Volleyballclubs gegen den VBC Aadorf ins neue Jahr. Ziel war, die Siegesserie der Rückrunde weiterzuführen und das Feld als königliche Siegerinnen zu verlassen. 


Bereits in der Vorrunde gelang uns gegen Aadorf ein 3:1-Sieg. Allerdings traten die Thurgauerinnen damals ohne ihre Stammpasseuse an. Wir mussten uns also auf einen stärkeren Gegner als im Hinspiel einstellen. Aber auch wir waren erstmals in dieser Saison komplett und konnten wieder auf J. Metzler zählen, die aus ihrem Austauschsemester zurück ist. M. Roduner hatte ein 11-köpfiges Kader zur Auswahl und stellte darum zwei Spielerinnen als Liberas auf, um die Annahme möglichst stabil gestalten zu können. Dies erwies sich im Spielverlauf als sehr wichtiger Entscheid.


Der Start des Spieles gelang uns aber nicht nach Mass und die Aadorferinnen schienen den König des Dreikönigskuchens erwischt zu haben. Sie bestimmten das Spiel und setzten uns mit ihren Services stark unter Druck, sodass wir nur noch mitspielen, aber keine entscheidenden Akzente setzen konnten. Zu ungenau waren die Annahmen.


Aber Coach Roduner hatte noch eine Königin im Ärmel und wechselte nach dem verlorenen Startsatz die Libera. Die neugewonnene Stabilität in der Annahme erleichterte das Angriffsspiel und ermöglichte Passeuse S. Bichler einen vielseitigen Einsatz ihrer Angreiferinnen. Erst gegen Ende des Satzes entwickelte sich eine heikle Situation, in der wir fünf Punkte lang nicht aus einer Position herauskamen. Ein erneuter Wechsel und ein bisschen Glück brachten den erwünschten Punkt und die gezielten Services von D. Burgstaller beendeten den Satz erfolgreich. Im dritten Satz regierten wir mit konsequentem druckvollem Service- und Angriffsspiel und durften uns nach diesem zweiten gewonnenen Satz bereits über einen gewonnenen Punkt freuen. Doch setzten wir uns die Krone zu früh auf. So schnell gaben die Aadorferinnen das Zepter nicht aus der Hand. Zu viele direkte Fehler des Heimteams verunmöglichten es, genügend Druck aufzubauen, um sich einen Vorsprung zu erspielen. Ein Wechsel auf der Diagonalposition brachte zwar neuen Schwung ins Team, aber resultatmässig nicht den gewünschten Erfolg. Mit 23:25 wurden wir noch einmal in die Knie gezwungen und mussten in den entscheidenden 5. Satz. 


Unser Siegeswille war gross und wir mobilisierten noch einmal alle Kräfte. Mit erhöhtem Risiko im Service und Angriff setzten wir dem Spiel wieder unseren Stempel auf und konnten am Schluss hoch erhobenen Hauptes das Feld als Königinnen verlassen. Die grösste Ehre des Spieles erwiesen uns die zahlreich erschienenen Zuschauer, welche uns zu jedem Zeitpunkt toll unterstützen. 


Mit der Gewissheit, dass wir mit grösserem Kader und dadurch entstehenden taktischen Möglichkeiten unser Spiel verstärken können, freuen wir uns darauf, dies in den verbleibenden 6 Spielen zu zeigen.


Spieltelegramm: 

Meisterschaft 12. Runde: VBC Wittenbach – VBC Aadorf 3:2; 18:25, 25:20, 25:21, 23:25, 15:9

Wittenbach: J. Metzler, J. Sutter, S. Bichler, J. Keller, N. Tschus, D. Peter, F. Küng, V. Caluori, D. Burgstaller, N. Graf, C. Regli

Coach: M. Roduner


Text: Corinne Regli-Schaer; Bild: Andreas Hasler AHA Photography

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