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Bürger-Information

Die Primarschule und die politische Gemeinde kommen nicht umhin gemeinsam eine Lösung der anstehenden Probleme zu finden. Wiederum veranstalteten vergangenen Montag die Primarschul- und die Politische Gemeinde ihren gemeinsamen Informationsabend. Als Haupttraktanden war nebst dem Voranschlag 2016 mit den Überlegungen zum Budget die kleine Einheitsgemeinde das zentrale Thema. Der Primarschulrat legte seine Überlegungen und den Standpunkt dar, dass eine kleine Einheitsgemeinde ohne die Oberstufe kein Sinn mache. Der Primarschulrat empfiehlt die Ablehnung der kleinen Einheitsgemeinde. Man sei nach eingehendem Studium zum Schluss gekommen, dass mit der neuen Organisation der Fokus nur minimiert auf der Schulqualität liege und sich die einhergehenden Mehrkosten nicht rechnen würden. Der Rat sehe im Moment keinen Handlungsbedarf, erklärte Präsidentin Ruth Keller, zumal durch die Absage der Oberstufe keine gemeinsame Schulbildung möglich sei. Der Primarschulrat unterstütze jedoch weiterhin eine grosse Einheitsgemeinde. Jetzt gelte es die klare Strategie in der Investition Infrastruktur und damit in die Schulqualität zu forcieren. Das Schulhaus Grüntal wird jetzt nach rund 6 Jahren Planung an der Urne zur Abstimmung kommen.

Ganz anderer Ansicht ist der Gemeinderat. Gemeindepräsident Fredi Widmer bekräftigte den.

Entscheid des Gemeinderates für die kleine Einheitsgemeinde. Der Gemeinderat empfiehlt den Bürgern ja zu stimmen. Der Rat sei der Ansicht man habe das Projekt zusammen erarbeitet und keine negativen oder ablehnenden Punkte gefunden. Im Gegenteil waren die Vorteile überwiegend. Nach anfänglichen Mehrkosten könnten auf breiter Ebene Einsparungen möglich ein. Mit diesem  erarbeiteten  Konzept könne auch die Organisation und Struktur der Primarschulgemeinde beibehalten werden. Zudem werde die bereits auf Einheitsgemeinde getrimmte Primarschule ohne Nachteil weitergeführt werden können. Die Verantwortung der Finanzen obliege so oder so der Politischen Gemeinde. Mit der kleinen Einheitsgemeinde wären jedoch die Einnahmen und die Ausgaben in der Verantwortung zentral bei der Gemeinde. Diese übergeordnete Sichtweise sie zudem ein Vorteil in der Planung und Organisation, der Finanzverwaltung, der Bewirtschaftung der Infrastruktur und nicht zuletzt bei allen Stellvertretungen. Mit dem Personaldienst könnte zudem eine zentrale Anlaufstelle für gegen 300 Mitarbeiter geschaffen werden. Ein weiteres Zuwarten auf die Oberstufe sei unrealistisch. Die Oberstufe wird auf lange Sicht Regional bleiben. Mit Gegenseitigem Einsitz könnte so wirksam geführt und mitbestimmt werden. Der Gemeinderat sei überzeugt eine  kleine Einheitsgemeinde mache Sinn. Zu allen anstehenden Investitionsprojekten müssten so oder so Alternativen geprüft werden.

Die parteipolitischen Ansichten machten sich in der anschliessenden Diskussion deutlich bemerkbar. Verschiedene Votanten lehnten den Zusammenschluss ab. Weiter gaben die zukünftigen Investitionsvorhaben Anlass zur Diskussion. Dabei wurde auf eine klare Investitionsplanung und Strategie über die nächsten Jahre gepocht. Die beiden Räte kommen somit nicht umhin gemeinsam eine Lösung zu finden. Die Bürger haben jetzt die Möglichkeit den weiteren Weg an der Bürgerversammlung zu weisen. Nebst dem Neubau Schulhaus Grüntal wird der Erweiterungsbau des Alterszentrums Kappelhof die Finanzen der Gemeinde herausfordern. Ohne dies sind weitere Investitionen in Zukunft unerlässlich, so wie diese im Strassenbau oder im Schwimmbad. Die Herausforderungen sind jetzt in der Gegenwart angekommen.  Jede Bürgerin und jeder Bürger hat die Möglichkeit an der Bürgerversammlung sich zu engagieren, Einfluss zu nehmen und sich zu informieren.


Text und Bild: Alexander Fürer

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