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1. Liga Volleyball Damen

Unser Teamkapitän C. Regli konnte leider nicht mit uns die winterliche Reise nach Chur antreten, da sie mit einem entzündeten Auge zuhausebleiben musste. In Chur angekommen, das nächste Problem: 9 Spielerinnen, 17 Volleyballschuhe. Danke an die nette Churer Spielerin mit der Schuhgrösse 39. 


Wir starteten in den Satz mit drei Positionswechseln. N. Graf und D. Burgstaller machten ihre Sache gut, jedoch sind wir noch zu wenig routiniert, diese Umstellung einfach so wegzustecken. Zudem bereitete uns die grosse Halle Mühe. Es war schwierig abzuschätzen, wie weit die Bälle fliegen würden. In der Annahme plumpsten die Bälle rein, die Service waren zu lang und die Zuspiele waren irgendwo im Nirgendwo. Chur spielte, wir spielten mit. Wir glänzten in sehr wenigen Aktionen. Mit der Einwechslung von V. Caluori kamen wir nochmals ins Spiel und konnten den 9-Punkte-Rückstand auf 19:25 verkürzen.


Coach Roduner versuchte so viel Ruhe wie möglich in die Startaufstellung des 2. Satzes zu bringen. Wir nahmen viel Kraft aus dem Service und sofort zeigte sich die solide -Serviceleistung auf dem Täfeli. V. Caluori zeigte eine starke Angriffsleistung und machte uns den Start ins Spiel leicht. Aber auch in diesem Satz liessen wir Chur bald wieder mitspielen. Die unkonventionellen Angriffe machten uns zu schaffen. Nach M. Rodnuners Timeout spielten wir konzentrierter und gewannen den Satz mit 25:20. 


Der dritte Satz startete mit einem 4-Punkte-Vorsprung für uns. Doch wir liessen nach und schon bald waren wir im Rückstand. Glücklicherweise machte uns Chur schon eine Woche vor Weihnachten Geschenke. Sehr oft landete der Service im Netz oder der Angriff im Out. So kamen wir zurück ins Spiel. Wir kämpften nun erfolgreicher und erspielten ruhig Punkt für Punkt. Unbemerkt überholten wir Chur und gewannen den Satz 25:20. 


Der vierte Satz gestaltete sich sehr ausgeglichen. Die Wende brachten die starken Angriffe von V. Caluori und die Serviceserie von D. Peter. Du glänzt nicht nur im hinteren Teil: N. Tschus brachte einen Ball spektakulär zurück ins Spiel. Nein, auch am Netz bist du schön: J. Keller war wach am Netz und knallte einen Ball so richtig ins gegnerische Feld und D. Burgstaller zeigte schöne Line-Angriffe auf der Diagonalposition. So macht Volleyball Freude. Chur konnte nicht mehr auf den Rückstand reagieren. So endete der Satz mit einem knappen Ball im Aus. Wir freuten uns RIESIG über die drei Punkte. 


Wir benötigen jeden Punkt, um den Anschluss ans Mittelfeld nicht zu verlieren. 


Nun stehen noch ein Training und unser geliebtes Weihnachtsessen auf dem Programm. Wir freuen uns, im neuen Jahr wieder auf dem Feld zu stehen. Allenfalls mit zwei, drei Kilos mehr auf den Rippen. 


Text: Sarah Bichler Foto: Marco Roduner

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